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STECKBRIEF



Wiesbaden

Stadt und Land feiern Erntedank

Website
www.Wiesbaden.de; www.Hof-Erbenheim.de www.DirektundFrisch.de Stichwort Erntedankfest

Kommune
65205 Wiesbaden - Rhein-Main-Gebiet

Kategorien
Lebensmittel und Tierfutter, Blumen und Zierpflanzen, Regionale Energien, Nahversorgung im ländlichen Raum, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit, Regionale Identität und Willkommenskultur

Ansprechpartner
VLF Verband Landwirtschaftliche Fortbildung Wiesbaden e.V, (gemeinnützig),
Oberfeld 30, 65205 Wiesbaden
Dr. Ralf Schaab, Mitorganisator

Kommune
Wiesbaden, Amt für Grünflächen
Langendellschlag 100, 65199 Wiesbaden
Michael Dörr, Projektleiter

Weitere Akteure

Kurzbeschreibung
Seit 28 Jahren feiert die regionale Landwirtschaft mit dem Wiesbadener Amt für Grünflächen ein wunderschönes Fest in einem Stadtpark vor dem Theater. Alle Landwirtschaftlichen Verbände helfen ehrenamtlich bei der Vorbereitung mit. Diese Veranstaltung mit über 10.000 Besuchern wird am letzten September Wochenende durchgeführt. Die Finanzmittel sind minimal bemessen. Für 2016 wollen wir neben den "Standartaktivitäten" die städtischen Besucher besonders über die ländliche Realität informieren.

Langbeschreibung
Das Gesamtprojekt "Stadt und Land feiern Erntedank" geht nun in die 28 Runde. Da unser Betrieb seit 28 Jahren mit in der Vorbereitung und Durchführung des Projektes aktiv ist, freuen wir uns über den Erfolg dieser Öffentlichkeitsmaßnahme. Viele Tausend (bis 12 Tausend) Besucher locken wir jedes Jahr mit vielfältigen Aktivitäten in unseren Wiesbadener Park gegenüber des Theaters. Dieses Erntedankfest ist wahrlich eine konzertierte Aktion zwischen ALLEN landwirtschaftlichen Verbänden und der Stadt Wiesbaden (diese unterhält im Grünflächenamt den Sektor: Förderung der Landwirtschaft!). Dabei sind: Die landwirtschaftöichen Direktvermarkter, der Verband landwirtschaftliche Fortbildung (VLF), der Landfrauenverband, der Bauernverband, die Imker, Gärtner, die Kleintierzüchter, der Forst, die Landwirtschaftsämter,der Streuobstkreis mit 100 Apfelsorten, die regionalen Winzer, die Kleingärtner, diverse Tierzüchter wie Schaf- und Rinderzüchter. usw.
Bei vielfältigen Aktion wird dem Städter ein buntes Program aus landwirtschaftlichen Aktivitäten geboten. Das Land besucht die Stadt und wirbt für einen Besuch auf dem Land. Bei deser Wochenendveranstaltung kommt es zu unzähligen Interaktionen. Es werden persönliche und betriebliche Kontakte geknüpft. Die Regionale Landwirtschaft wird positiv umworben und bietet die Vielfalt der Lebensmittel aus der Region! In 2016 und 2017 soll eine Broschüre erarbeitet werden, die diese Vilefalt der regionalen Landwirtschaft um Wiesbaden herum beispielhalt beschreibt. Diese Broschüre wird dann im Rahmen des Erntedankfestes an die Städter, an die Konsumenten verteilt. Die Lebensmittel bekommen duch die Präsentation der Erzeuger ein sehr authentischen Wert. Der Verbraucher soll sorgsam und wertschätzend, aber auch genussvoll mit dem Lebensmittel umgehen. Und der Verbraucher-Erzeuger Dialog kann dabei helfen und mit einem Einkaufserlebnis verbunden werden.

Ziele
Bald gibt es in unserer Bevölkerung nur noch 1% Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten. Sinnvolle und lebendige Öffentlichkeitsarbeit wird jedes Jahr wichtiger, damit das Verständns für die Realitäten in der Nahrungsmittelproduktion gefördert wird. Hier gilt es zu kommunizieren, daß mit einer Walt-Disney Idylle die Bevölkerung nicht satt gemacht werden kann. Es gilt zu kommunizieren, dass Ökologie auf dem kleinen Bio-Betrieb und auf dem großen Bauernhof mit 2000ha praktiziert werden kann. Das Ziel ist Verständnis für die Abeit des Bauern zu wecken, aber auch Werbung zu machen für ein manchmal hartes Arbeiten mit der Unberechenbarkeit in der Natur. Wir wollen die bunte Vielfalt der Landwirtschaft zeigen und das schwarz/weiß sehen der Verbraucher in vielen Farben anstreichen! Wir wollen Sympathien wecken und mit Argumenten überzeugen!

Aktivitäten
Nicht nur sehen, riechen und schmecken, sondern auch hören und tasten ...
1. Die oben genannten Akteure installieren nicht nur eine Strohhüpfburg, sondern auch
2. Die Abteilung Forst sägt mit den Kinderscharen Holzbretter
3. Die Imker haben eine Glaswand mit Schaukästen für die Bienen.
4. Streichel"zoo" mit den Schafen (die geschoren werden) und Gallowayrindern.
5. Die Direktvermarkter verkosten und verkaufen Ihre Produkte
6. Es wird frischer Saft gekelter, mit einer Korbkelter
7. Das Bühnenprogramm bietet ländliche Musik, Chöre, Blasorchester
8. Alle Beteiligten streuen Informationen und Einladungen für einen Landbesuch
9.Ein Korbflechter repariert und produziert Erntekörbe, aber auch Einkaufskörbe!
10. Die Landwirtschaftsämter stellen Ihre Arbeit vor und Ihr Schwerpunkte
11. Die Landfrauen verkaufen ihr Kuchen für einen guten Zweck
12. Bei dem Ökumenischen Freilandgottesdienst mit Lifeband kommen 1000 Besucher. und anschließend werden die Info-, Aktions und Essensstände besucht

Erfolge
Die Besucherzahlen sprechen für sich und dafür dass dieses Fest auch ohne großes Werbebudget ein Magnet geworden ist. Familien, aber auch alte und junge Menschen flanieren über dieses Fest.... mit Messe und Erlebnischarackter. Monetär läst sich dieser Erfolg schwer beurteilen. Aber auch in den Folgemonaten werden die städtischen Kunden sensibilisiert und kaufen mehr regional ein und ernähren sich gesünder und bewußter.
Als sehr guter Nebeneffekt kommt die "LAndwirtschaft auch mit der Kommunalpolitik in Gespräch und bringt sich mit seinen Belangen in Erinnerung. Auch das wird in einem städtischen Umfeld immer wichtiger. Und die Kommunalpolitiker (alle Fraktionen!!!) haben viel Verständnis für die gesunde Ernährung "Ihrer" Städter.

Finanzierung
Die wesentlichen Kosten werden über den städtischen Haushalt getragen. Strom, Wasser, Zelte, Personal für Aufbau etc (ca 12.000€) Die Programmkosten auf der Bühne werden über die Standmieten der Standbetreiber gedeckt. Das sind weitere ca. 3000.-€. Für Einzelprojekte ist jeder landwirtschaftliche Unternehmer selbst verantwortlich. Für Sonderprojekte wird versucht Mittel von anderen Geldgebern (Stiftungen) zu aquirieren. Dies wird über das ehrenamtliche Engagement der beteiligten Personen gewährleistet. Gelingt aber nicht immer. Dieser erfolgreiche Fest der Kommunikation muss immer wieder mit Leben und Ideen gefüllt werden. Wir strengen uns an!