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Regionalmarke EIFEL - das bekannte Qualitätslogo

Die Regionale Entwicklungsgruppe in Bitburg

Stark im Handel

Gewinner UN Dekade Biologische Vielfalt

Immer aktiv...

Gemeinsam mehr erreichen...beim Markennutzertag

STECKBRIEF



Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm

Regionalmarke EIFEL - eine Erfolgsstory

Website
www.regionalmarke-eifel.de / www.arbeitgebermarke-eifel.de / www.facebook.com/regionalmarkeeifel

Kommune
54634 Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm - Eifel

Kategorien
Lebensmittel und Tierfutter, Möbel und Baumaterialien, Regionale Energien, Nahversorgung im ländlichen Raum, Handwerk und Dienstleistungen, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit, Regionale Identität und Willkommenskultur

Ansprechpartner
Regionalmarke EIFEL GmbH,
Kalvarienbergstraße 1, 54595 Prüm
Markus Pfeifer, Geschäftsführer

Kommune
Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Kreisentwicklung, Wirtschaftsförderung, Kreisstraßenbau, Denkmalschutz (Amt 04)
Trierer Str. 1, 54634 Bitburg
Helmut Berscheid, Amtsleiter

Weitere Akteure

Kurzbeschreibung
Mit der Bewerbung des Eifelkreises Bitburg-Prüm beim Regionen Aktiv - Bundesprojekt "Land gestaltet Zukunft" 2001/2 ging die Erfolgsstory bereits los. Der Eifelkreis Bitburg-Prüm wurde 1 von 18 Modell-Regionen in Deutschland und setzte von Anfang an auf eine regionale Qualitätsmarke EIFEL - die Regionalmarke EIFEL. Qualitätsoffensiven im Tourismus und im Bereich Landwirtschaft, jeweils kombiniert mit Handwerk und Naturschutz, wurden umgesetzt und sind heute noch beständig und aktueller denn je.

Langbeschreibung
Die Erfolgsstory der Regionalmarke EIFEL startete im Jahr 2001/ 2002 mit der Bewerbung und dem Gewinn des Wettbewerbs "Regionen aktiv - Land gestaltet Zukunft!" Damaliger Motor war Landrat Roger Graef, heutiger "Schirmherr" und stetiger Unterstützer ist Landrat Dr. Joachim Streit - beide aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm.
Das Projekt "Regionalmarke EIFEL" wurde von Anfang an auf eine sehr breite Basis gestellt: es wurde eine "Regionale Entwicklungsgruppe (REG)" gebildet, die aus knapp 30 unterschiedlichen Personen/ Organisationen bestand. Einige Beispiele: Kreisbauernverbände, Kreishandwerkerschaften, Naturschutzorganisationen, Wirtschaftsförderungen, Bildungsträger, Kammern (IHK, HWK, LWK), Tourist. Organisationen, Gemeinden, Kreise...
Gemeinsam mit dem Regional- und Vertriebs-/ Markenmanagement wurde nun mit EIFEL Markennutzern aus Theorie echte Praxis. Erster großer Meilenstein war die Inbetriebnahme eines kleinen zentralen Lagers für EIFEL Qualitätsprodukte. Zentrallistungen bei REWE, EDEKA, Globus wurden erreicht, mit Handelsvertretern und einem flexiblen Logistiksystem wurden in ca. 500 LEH-Märkte geliefert.
Wir waren mit unserem Thema "Regionalität" jedoch unserer Zeit voraus - wir konnten das in der realisierten Art und Weise aus vielerlei Gründen nicht halten. Die Einstellung unseres zentralen Vertriebssystems ging mit unserer Selbständigkeit einher. Wir bauten uns ein anderes Konzept auf: Konzentration auf Qualität und Marketing. Wir verkaufen keine regionalen Produkte mehr, wir "verkaufen" ein Qualitätskonzept an Unternehmen. Wir stellten uns viel breiter auf, wir suchten für uns neue Wachstumsfelder, wir optimierten unser Qualitätsmanagementsystem, wir suchten uns diverse Strategische Partner. Wir sind mittlerweile fast ein "normales Unternehmen". Wir haben Kernkompetenzen aufgebaut im Bereich Lebensmittel, bei touris. Dienstleistungen und im Bereich Fachkräfte. Auf dem Plan steht noch das Thema "Energie". Und alles immer zum Wohle unserer Region "Eifel".

Ziele
Die beiden wichtigsten Ziele sind:
- die Aktivierung regionaler Wirtschaftskreisläufe und
- möglichst viel Wertschöpfung generieren und in unserer Region halten

Dafür bedienen wir uns mehrerer Instrumente und weiteren Zielen:
- Kreislaufdenken und -handeln mit den Bereichen Landwirtschaft, Naturschutz, Handwerk und Tourismus
- Qualitätssysteme und - standards an kleinere und mittlere Betriebe bringen; denn Qualitätsorientierung ist Zukunftsorientierung
- Erhalt und Pflege unserer Eifeler Natur- und Kulturlandschaft, insbes. durch Vermarktung regionaler Produkte
- Stärkung des WIR-Gefühls der Eifeler Bevölkerung und mehr Selbstbewusstsein und Identität in und für unsere Region schaffen
- Nach außen die Eifel als aktive und zukunftsorientierte (Qualitäts-) Region bekannt und interessant machen
- den Strukturwandel in der Landwirtschaft abfedern, z.B. mit alternativen Einkommensformen

Wir tragen dazu bei, die Eifel als die lebenswerteste ländliche Region im Herzen Europas zu entwickeln

Aktivitäten
Grundsätzlich leben wir von Aktivitäten - unsere Markennutzer und wir selbst sind immer aktiv:
- jährlich sehr umfangreicher Pressespiegel
- aktuelle Homepage, Newsletter (in-/ extern), social media
- Besuch und Organisation von Messen, Märkten, Ausstellungen
- Durchführung von Veranstaltungen für Infoaustausch und Bewusstseinsbildung
- vielfältige Aktionen und Veranstaltungen unserer Markennutzer

Detaillierter:
- Entwicklung und Umsetzung der Arbeitgebermarke EIFEL
- Reorganisation unseres EIFEL Gastgeber Qualitätsmanagementsystems
- Einführung eines modernen und rechtlich sicheren Herkunftssicherungssystems für EIFEL Fleisch

Aktuell:
- Akquise von interessierten Landwirten für den Einstieg in die Legehennenhaltung mit dem Ziel der Existenzsicherung
- Herstellen weiterer Geschäftsbeziehungen unserer Produzenten mit REWE
- bundesweite Vernetzung der Arbeitgebermarke EIFEL bei Aktionen wie z.B. "Fachkräfteoffensive", "KOFA"
- Beratung von Landwirten bzgl. Gründung einer Molkerei

Erfolge
Unser größter Erfolg ist unsere Metamorphose vom reinen Förderprojekt zum selbständigen Unternehmen. Wir sind die einzige von 18 "Regionen Aktiv - Teilnehmern", die noch voll umfänglich mit noch immer den gleichen Zielen in der Region tätig sind. Basis des Erfolgs ist unser aktives Qualitätsnetzwerk mit ca. 300 EIFEL Markennutzern und EIFEL Partnern.
Ein weiterer wichtiger Erfolg ist unsere konsequente Beibehaltung und Verbesserung unseres relativ komplexen, zeit- und kostenintensiven, transparenten Qualitätssystems - damit konnten wir uns jedoch von einer "rosaroten Regionalmarke" zu einer "modernen und funktionierenden Qualitätsmarke" entwickeln.

Beispiele von Teilerfolgen sind:
- umfassende Kooperationen von Gastronomen und Produzenten
- führendes Herkunftssicherungssystem beim Thema EIFEL Fleisch über alle Stufen der Wertschöpfungskette
- Auszeichnung als UN-Dekade Biologische Vielfalt (2014)
- Entwicklung und Integration der Arbeitgebermarke EIFEL in die Regionalmarke EIFEL

Finanzierung
Wir sind sehr stolz darauf, dass wir uns seit 2012 100% selbständig finanzieren. Das ist für uns ein sehr großer Erfolg. Das ist für uns auch "Nachhaltigkeit". Über unsere Markennutzungsgebühren decken wir alle unsere Kosten. Arbeitgeber, Gastgeber, Produzenten, Partner - alle zahlen nach transparenten Gebührenordnungen in unser regionales Qualitätsnetzwerk ein. Dafür steuern wir das EIFEL Qualitätsnetzwerk im Strategischen und Operativen, dafür machen wir auch weiterhin "Projektentwicklung", die wiederum der gesamten Region zugute kommt.

Bis 2007 wurden wir als "Idee/ Projekt" über "Regionen Aktiv" gefördert. Die Regionalmarke EIFEL GmbH wurde nie direkt gefördert.

In den Jahren 2008 - 2011 wurden wir für weitere "Projektentwicklung" stark degressiv - auch über ein LEADER-Projekt - von allen 10 Landkreisen auf dem Weg in die Selbständigkeit unterstützt.

Der Eifelkreis BIT war der aktivster Förderer der Idee EIFEL, sowohl mit Arbeitsunterstützung als auch mit finanziellen Mitteln