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STECKBRIEF



Münsingen

Motoren der Modellregion für nachhaltige Entwicklung Schwäbische Alb

Website
www.muensingen.de

Kommune
72525 Münsingen - Region Neckar Alb /Baden-Württemberg

Kategorien
Lebensmittel und Tierfutter, Möbel und Baumaterialien, Regionale Energien, Nahversorgung im ländlichen Raum, Handwerk und Dienstleistungen, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit, Regionale Identität und Willkommenskultur, Mobilität und Infrastruktur

Ansprechpartner
Stadt Münsingen,
Bachwiesenstraße 7, 72525 Münsingen
Mike Münzing, Bürgermeister

Kommune
Stadt Münsingen,
,
Bitte eintragen!,

Weitere Akteure
Biosphärengebiet Schwäbische Alb , http://biosphaerengebiet-alb.de/ | Geopark Schwäbische Alb , http://www.geopark-alb.de | Amt für nachhaltige Entwicklung Landkreis Reutlingen , http://www.kreis-reutlingen.de/de/Service+Verwaltung/%C3%84mter+Organigramm/Amt?view=publish&item=le | Bioregion STERN , www.bioregio-stern.de/ | Schwäbischer Alb Tourismus SAT , http://www.schwaebischealb.de/ | IG Rotkernige Buche , http://ig-rotkern.de/rotkernige-buche/ | Schwäbisches Streuobstparadies , http://www.streuobstparadies.de/ | Albbüffel, www.albbueffel.de | Partnerinitiative Schwäbische Alb , http://biosphaerengebiet-alb.de/index.php/lebensraum-biosphaerengebiet/partner | Albschneck, http://www.albschneckler.de/ | Leader Aktionsgruppe , http://www.leader-alb.de/ | Klimaschutzagentur, www.klimaschutzagentur-reutlingen.de | Albwachholder, www.albwacholder.de | Alblamm, http://www.schaefer-stotz.de/ | Pro Münsingen , www.pro-muensingen.de | Inklusionsbeirat/Inklusionskonferenz , http://www.kreis-reutlingen.de/Inklusionskonferenz | Slowschaf, www.slowschaf.de | Ebbes guad´s , http://www.rvna.de/,Lde/Startseite/Regionalentwicklung/ebbes+guads.html | Schmeck den Süden , http://www.schmeck-den-sueden.de/ | Landschaftserhaltungsverband, http://www.kreis-reutlingen.de/lev | und Weitere, Bitte eintragen... |

Kurzbeschreibung
Das Projekt "Motoren der Modellregion für nachhaltige Entwicklung Schwäbische Alb" lenkt den Blick auf regionale Wertschöpfungsketten. Durch eine gesamtheitliche Betrachtung möglichst alle Lebensbereiche wird eine ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit erreicht.
Die gegenseitige Wertschätzung aller Partner wird gestärkt, nicht zuletzt dadurch wird die Attraktivität der Region als Arbeits-, Wohn- und Lebensraum deutlich erhöht .

Langbeschreibung
Im Mittelpunkt steht das Biosphärengebiet Schwäbische Alb, welches seinen Ausgangspunkt in der Aufgabe der militärischen Nutzung des Truppenübungsplatzes „Gutsbezirk Münsingen“ und seine Konversion im Jahr 2005 hatte. Schon ab 1998 machte die Stadt Münsingen mit der Lokalen AGENDA, PLENUM und RegionAktiv Erfahrungen mit den Themen rund um die regionale Nachhaltigkeit.
Dabei waren sich alle am Planungsprozess Beteiligten von Anfang an einig, dass der herausragende naturkundliche und kulturhistorische Wert des 6.700 ha großen ehemaligen Truppenübungsplatzes „Gutsbezirk Münsingen“ nur mit einem großräumigen integrativen Konzept zu erhalten ist. Die direkt an den Truppenübungsplatz angrenzenden Städte und Gemeinden Bad Urach, Münsingen und Römerstein im Landkreis Reutlingen waren die ersten Kommunen, die einem Biosphärengebiet beitreten wollten. Zunehmend rückte auch die weiträumigere Region um den ehemaligen Truppenübungsplatz in den Mittelpunkt der Planungen.
Ausgehend vom Biosphärengebiet engagierten sich viele Verbände und Vereine für das gemeinsame Ziel einer ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit. (vgl. weitere Akteure) Darüber hinaus bildeten sich viele Initiativen neu. Vor allem im Bereich regionale Wirtschaft konnte eine starke Belebung erreicht werden (vgl. weitere Akteure) dabei konnten über 700 Regionalproduktgruppen entwickelt werden. Durch die Stärkung regionaler Wertschöpfung konnten viele Arbeitsplätze im ländlichen Raum gehalten und sogar neue geschaffen werden. Auch der touristische Bereich erfuhr eine starke Belebung. Dies wird besonders an den zahlreichen regelmäßigen Veranstaltungen deutlich, so beispielsweise das Kartoffelfest in St. Johann, der Biosphärenmarkt in Münsingen, der neigschmeckt Markt in Reutlingen, die Wilden Wochen, die Biennale, die Juniorranger, der Gourmetexpress der Schwäbischen Albbahn, … und viele weitere Veranstaltungen mehr.
Durch die Institutionalisierung, konnte das Thema Nachhaltigkeit unabhängig von einzelnen Akteuren in der Region weiter getrieben werden. Die Region begreift sich als eine zusammengehrende Region. Vor allem bei der Finanzierung von Projekten konnte eine größere Zuverlässigkeit erreicht werden, welche auch unabhängig von der Schaffenskraft einzelner der Region zu Gute kommt.

Ziele
Das Projekt hat zum Ziel eine regionale Identität zu schaffen, weg vom „Kirchturmdenken“ der einzelnen Kommunen. In Hinblick auf die Einwohnerinnen und Einwohnern sollen aus Betroffenen, Beteiligte werden, aus diesem Ansatz speist sich die große Offenheit des Projektes. Des Weiteren sollen Resilienzen entwickelt werden, um dauerhaft das Ökosystem zu stärken. Dazu gehören auch der Erhalt von Biodiversität und Nahrungsvielfalt. Beispielsweise über die Rekultivierung der Alblinsen http://lauteracher.de/produkte/linsen-alb-leisa-alblinsen.html.
Für Mensch und Natur muss die Attraktivität der ländlichen Räume erhalten werden. Das Projekt schafft eine sehr gute Plattform um ökologische, ökonomische und soziale Aspekte zu vereinen.

Aktivitäten
• Analyse von Stärken und Schwächen und die Entwicklung gemeinsamer Zielsetzungen
• Lokale AGENDA 21
• Ordnung von Strukturen vor allem in den Bereichen Tourismus (Schwäbischer Alb Tourismus SAT), Wirtschaftsförderung (Pro Münsingen, Standortagentur Region Neckar Alb), Bildungseinrichtungen (Biosphärenvolkshochschule, Hector-Stiftung, …)
• Bürgerwerkstätten
• Aktive Beteiligung und Gestaltung von PLENUM, Regionen Aktiv, Leader, Biosphärengebiet, Geopark, Inklusive Gemeinde, …

Erfolge
Sehr viele Menschen partizipieren auf ganz unterschiedliche Weise an der Modellregion für nachhaltige Entwicklung. Egal ob über ihre Vereine und Verbände oder über ihren Arbeitsplatz oder im Bereich Mobilität.
• stärkere Frequentierung ÖPNV
• „Dorfladen“ erhält Existenzpotenzial
• Kaufkraftbindung von 76,3 % auf 119 % gestiegen
• stärkere Investitionsbereitschaft
• Schaffung von Arbeitsplätzen (Arbeitslosenquote sinkt in Münsingen auf 2,5 % Nov. 2015, 2,8 % Jan. 2016)
• Profit für Bevölkerung
• Private Investitionen im Bereich Gastronomie und Hotelerie. Innerhalb eines Jahres: 5,5 Mio. €, 3,5 Mio. €, 3,2 Mio. €
• Entwicklung regionaler Produkte im Bereich der landwirtschaftlichen Urproduktion, des Handwerks der Nahrungsmittel, der Textilindustrie, Gastronomie, Holzverarbeitung, …

Finanzierung
Das Gesamtkonzept wird durch eine Fülle von Einzelinitiativen und Prozessen verfolgt, dadurch ergeben sich immer wieder neue Finanzierungsmöglichkeiten.
In den vergangenen Jahren konnten immer wieder Fördergelder von Kommunen, Land, Bund und EU für die Region gewonnen werden. Immer verbunden mit Eigenleistungen von Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen und Kommunen.