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Broschüre Rheinische Bauernmärkte


Eionladung zur Eröffnung des 3. Bauernmarktes in Düsseldorf Oberbilk

Besuch Umweltminister Uhlenberg auf dem Bauernmarkt in Unterbilk

Impression Bauernmarkt Düsseldorf Unterbilk

Impression Bauernmarkt Düsseldorf Unterbilk

Impression Bauernmarkt Düsseldorf Unterbilk

Kartoffelbroschüre

Apfelbroschüre

Bauernmarkt Unterbilk 12er Geburtstag

STECKBRIEF



Düsseldorf

Rheinische Bauernmärkte in der Landeshauptstadt

Website
www.rheinischer-bauernmarkt.de

Kommune
40225 Düsseldorf - Düsseldorf

Kategorien
Lebensmittel und Tierfutter, Blumen und Zierpflanzen

Ansprechpartner
Umwelt-Zentrum Düsseldorf e.V.,
Merowingerstraße 88, 40225 Düsseldorf
Helwig von Lieben, Geschäftsführer

Kommune
Düsseldorf, Rathaus
Marktplatz 1-2, 40213 Düsseldorf
Friedrich G. Conzen, Bürgermeister

Weitere Akteure

Kurzbeschreibung
Aus dem lokalen Agenda-Projekt "Regionale Vermarktung" sind mit Bürgerbeteiligung in 4 verschiedenen Stadtteilen Düsseldorfs an fünf Werktagen pro Woche - ganzjährig - Rheinische Bauernmärkte entstanden. Bei den Marktbeschickern handelt es sich ausschließlich um Direkterzeuger, die nicht weiter als 80 Kilometer vom Marktstandort entfernt ihre Höfe haben. Angebot: regional und saisonal. Tranparenz, kurze Transportwege, Belebung der Stadtteile, Unterstützung regionaler Wirtschaftskreisläufe.

Langbeschreibung
Im Jahre 2001 erhielt das Umwelt-Zentrum Düsseldorf (UZD) vom städtischen Umweltamt den Auftrag, sich mit dem lokalen Agenda-Projekt "Regionale Vermarktung" zu beschäftigen.
Es bildete sich aus den Mitgliedern des UZD eine fünfköpfige Arbeitsgruppe, die nach lokalen/regionalen Produkten Ausschau hielt, die wertig genug waren, um ein entsprechendes Projekt zu initiieren. Bei der Suche wurde die Idee geboren, vor den Toren des UZD einen regionalen Bio-/Bauernmarkt zu organisieren.
Ein Kölner Biomarkt-Organisator wurde zu ersten Sondierungsgesprächen eingeladen.
Es wurden 3.000 Flugblätter gedruckt und im Stadtteil Bilk an Haushalte verteilt, in dem zum ersten offenen Bürgerforum eingeladen wurde. Die Bürger und Bürgerinnen sollten von Anfang an ihren Markt selbst mitgestalten können. Fünf weitere Bürgerforen wurden terminiert und mit zielführenden Aspekten, wie Suche nach Markttagen, Öffnungszeiten, Produktangebot etc. durchgeführt. Ein benachbarter Organisator von Trödelmärkten nahm an allen Veranstaltungen teil ebenso wie Vertreter aus der zuständigen Bezirksvertretung. Auch der Leiter des städtischen Marktamtes sowie Vertreter aus der lokalen Politik trugen sich neben vielen Bürgern in die jeweiligen Teilnehmerlisten ein.
Die ausgewählten Markt-Standorte fielen jedoch bei genauer Betrachtung als ungeeignet durch. Ein Mitglied aus der Arbeitsgruppe berichtete von einer Bürgerinitiative, die über Jahre einen städtischen Platz saniert
hatte. Diese Initiative wurde eingeladen und das geplante Vorhaben vorgestellt. Sie waren begeistert von der Idee, dass zukünftig auf 'ihrem' Platz ein Markt stattfinden sollte und brachten sich fortan mit viel Herzblut in das Projekt ein.

Ziele
2003 sollte auf dem Friedensplätzchen in D-Unterbilk ein regionaler Biomarkt starten, weil der einzige Biomarkt in Düsseldorf an anderer Stelle wegen einer Großbaustelle aufhören musste. Kurze Transportwege mit unbedenklichen Lebensmitteln sollten nicht nur diesen Stadtteil aufwerten. Der Markt sollte dem Anspruch von Ökologie, Sozialem und Ökonomie gerecht werden und die Verbraucher das notwendige Vertrauen durch die nachvollziehbare Herkunft der Produkte erhalten.
Kurz vor der Eröffnung musste dieser Biomarkt jedoch leider abgesagt werden, weil drei von sieben Markt- Beschickern langfristig ausfielen.
Alternativ wurde ein Vertreter der LWK Rheinland eingeladen, der das Konzept der Rheinischen Bauern-märkte vorstellte. Ein solcher existierte bereits seit mehreren Jahren in der benachbarten Stadt Krefeld.

Aktivitäten
Eine Exkursion zum Krefelder Bauernmarkt mit 20 Teilnehmern wurde erfolgreich durchgeführt. Neben den formellen Anträgen für die Genehmigung eines Marktes bei der Stadt Düsseldorf, wurden permanent Presseinformationen an die lokalen Zeitungen über die Entwicklung des Projektes verschickt. Zur Eröffnung des 1. Rhein. Bauernmarktes in der Landeshauptstadt im Mai 2004 kam eine Bürgermeisterin der Stadt. Zur Eröffnung der Apfel-Saison war die damalige Umweltministerin gemeinsam mit dem Oberbürgermeister auf dem Markt. Das UZD verteilte dazu eine eigens aufgelegte Apfel-Broschüre. Zu Beginn der Kartoffelsaison wurde die Kartoffelkönigin und die Umweltdezernentin eingeladen. Auch hierzu legte das UZD eine Kartoffel-Broschüre mit regionalen Sorten auf, die an Beschicker und Marktkunden verteilt wurde.

Erfolge
Der erste Rheinische Bauernmarkt in Düsseldorf existiert nun schon zwölf Jahre. Der zweite Markt feierte in diesem Jahr seinen zehnjährigen Geburtstag. Der 3. Markt wurde 2010 eröffnet und der vierte Markt öffnet seine Marktstände im Juni 2016. Somit besitzt die Landeshauptstadt in vier verschiedenen Stadtteilen regionale Bauernmärkte an fünf Werktagen pro Woche und alle laufen ganzjährig. Produkte aus der Region für die Region - ein Projekt welches Stadt und Land u.E. auf vorbildliche Art und Weise verbindet.

Finanzierung
Die Projektarbeit des Umwelt-Zentrums Düsseldorf wurde aus Mitteln des lokalen Agenda-Etats vom Umweltamt der Landeshauptstadt finanziert.